Ansichten von Wegen, Strassen, Bahnlinien und dergleichen, die irgendwo in einem nicht genauer definierbaren Nichts verschwinden, haben mich fasziniert, seit ich denken kann, entsprechend viele Fotografien sind zu jener Thematik im Laufe der Jahre entstanden. Insbesondere Konstrukte dieser Art, die in dichtem Nebel verschwinden, haben eine besondere Wirkung auf mich, ich liebe dieses sich selbst in einer vermeintlichen Unendlichkeit auflösende Sujet, es macht mir keine Angst, im Gegenteil, in sehr dichtem Nebel fühle ich mich fast schon «wie zu Hause», obwohl ich kaum und manchmal sogar keinerlei Bezugspunkte zu einer bekannten oder gar sichtbaren Welt habe. Ich selbst fühlte mich also auch nicht «verloren», als ich jenen Weg am Klingnauer Stausee im dichtesten Nebel entlang streunte. Der Weg war mein zu Hause, nicht die Welt drum herum. Solange ich bewusst einen Weg gehen und nicht still stehen will, obwohl mir nicht einmal ansatzweise bekannt ist, wo jener Weg beginnt oder endet, fühle ich mich sicher und wohl. Wege sind Veränderungen und ich kann für mich selbst bestimmen, ob diese schnell, langsam oder zeitweise gar nicht von Statten gehen sollen. Der Weg ist eine der wenigen Konstanten, eine Art «Sicherheit», ein Weg ist für mich etwas Bekanntes in einer unbekannten Welt.

Nachfolgend ein paar weitere Beispiele, eine kleine Auswahl weiterer Fotos zum diesem Thema, die ich besonders gern habe und mir immer mal wieder anschaue oder zum Teil auch ausgedruckt an einer meiner Wände hängen hatte oder habe: